Sonntag, 1. Januar 2012

Freitag, 14. Oktober 2011

Wieder in Frankreiche gewesen

Hier Atilla mit seiner Göttin Fiona, die 2 verstanden sich auf Anhieb Super und hatten viel Spass.



Montag, 1. August 2011

Was sollte man dem Hund nicht geben

Für Hunde giftig
Junge Hunde und Welpen fressen erst einmal alles was sie ins Maul bekommen und nagen an allem, das nicht rein paßt, vor allem während des Zahnens. In der Wildbahn würde eine Hündin bzw. Wölfin dafür sorgen, daß ihre Welpen nicht in Gefahr kommen und würde sie selbst auf das prägen, was sich gefahrlos verzehren läßt. Dies findet in der Form beim Haushund nicht mehr statt. Aus diesem Grund muß der Welpen besitzer dafür sorgen, daß sein kleiner Hund nichts Giftiges oder Gefährliches frisst bzw. an kaut.

Eine Liste der für Mensch und Tier gefährlichen Giftpflanzen findet sich hier:

Giftinformationszentrale Bonn

Gerade Welpen knabbern gern an Grünpflanzen. Angegriffen werden vor allem die Verdauung, das Nervensystem und der Kreislauf. Giftig sind zum Beispiel Ficus-Arten wie der Benjamini, verschiedene Philodendren, Efeu, Yukkapalmen, Diefenbachia und das Madagaskarglöckchen. Auch Weihnachtssterne, Calla, Alpenveilchen, Krokusse, Narzissen oder Amaryllis können zur tödlichen Bedrohung werden.

Auf giftige Pflanzen im Garten sollten Tierbesitzer besser verzichten: Dazu gehören etwa Rhododendron, Oleander, Sadebaum, Trompetenbaum, das Wandelröschen oder die Eibe. 30 Gramm Eiben nadeln sind für einen Hund bereits tödlich.

Es gibt aber auch noch eine Reihe Stoffe und Lebensmittel, die für Menschen ungefährlich, ja genießbar sind, aber bei Hunden schwere Vergiftungen und Verdauungsstörungen auslösen:

Schokolade (wegen des enthaltenen Theobromins)
Kakao (wegen des enthaltenen Theobromins)
Avocado/Avocadokern (sehr giftig!)
Zwiebeln (führt zu Hämolyse, auch gekocht, giftig ab 5-10 g pro kg KGW)
Weintrauben und Rosinen (können zu Hyperkalzämie führen)
grüne rohe Bohnen (tödlich giftig)
Walnüsse (giftig)
Erdnüsse (giftig)
Auberginen (giftig)
Kohl/Kohlarten (blähend)
Mehrrettich
Rettiche
Xylit (ein Süßstoff)
Kuhmilch/Süßmilchprodukte (verursachen Verdauungsstörungen)

Schädlich ist auch kaltes Futter. Futter sollte immer mindestens Raumtemperatur haben.

Frostschutzmittel (tödlich giftig - auch Scheiben klar fürs Auto!)
Kunstdünger (sehr bis tödlich giftig)
Tabak/Zigarettenkippen (sehr bis tödlich giftig)
Teebaumöl
Alkohol

Und dann gibts da noch die Gefahren im Haushalt:

Keine eingefädelten Nadeln herumliegen lassen, Welpen könnten den Faden mitsamt der Nadel fressen
Vorsicht mit Strom führenden Kabeln, sie werden zu gerne angebissen und an gekaut oder das daran hängen Gerät vom Tisch gezogen
Plastiktüten wenn aufgefressen machen eine umgehende Not-OP nötig, also gar nicht erst in Reichweite liegen lassen
Messer mit Speise/Sossenresten dran werden auch schon mal "gekaut" wenn erreichbar
Haushaltsreiniger sind allesamt giftig, besonders Chlorhaltige und WC-reinigende, aber auch ätzend für Haut und Augen
beachten Sie, daß der Hund nicht nur hoch, sondern auch lang ist, mit den Pfoten erreicht ein Welpe durchaus bereits so manchen Tisch
Welpen kauen und schlucken auch offensichtlich nicht Freßbares, z.B. Kerzen, ganze Socken u.Ä..
Leere Dosen mit anhängendem Deckel sind besonders unangenehme Fallen, Hunde stecken ihre Nase oder Zunge hinein, und können sich diese daran komplett abtrennen!

Sonntag, 19. Juni 2011

Schön gemachte umfrage

Liebe Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer,

ich schreibe derzeit meine Doktorarbeit im Institut für Tierschutz und Verhalten und brauche dringend Unterstützung.

Wenn Sie einen Hund haben, wäre es super, wenn Sie mir einige Fragen beantworten könnten.

Es handelt sich um einen Online-Fragebogen, dessen Beantwortung etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt.

Es wäre super, wenn möglichst viele mitmachen würden und/ oder den Link zum Fragebogen an andere Hundebesitzer weiterleiten könnten:

http://www.unipark.de/uc/Fragebogen_fuer_Hundebesitzer/

Schon im Voraus möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

Julia Brinkmann

Julia Brinkmann
- Tierärztin -

Freitag, 17. Juni 2011

So soll es einmal aussehen

Hier ist Scooby zu sehen mit eine zögerlichen Anzeige
Jan wird als  Versteckperson genommen


4 Wochen später muss Birgit dran glauben
diesmal ohne fiepen



Die Tage werden wir  von Atilla ein Video einstellen

Samstag, 11. Juni 2011

Erste Hilfe am Hund

Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, wenn Sie bei Ihrem Hund in einer Notfallsituation erste Hilfe leisten müssen.
Diese Übersicht soll nur ein kleiner Ratgeber sein. Nur ein Tierarzt kann eine qualifizierte Diagnose erstellen und Ihren Hund gezielt und richtig behandeln. Diese Seite kann, soll und darf keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzen.
Viele Hundebesitzer wissen aus eigener schmerzhafter Erfahrung, wie schnell einmal erste Hilfe beim eigenen oder fremden Tier notwendig werden kann. Als oberstes Gebot gilt bei jeder Art von Unfall, Verletzung oder ähnlichem: Ruhe, Ruhe, Ruhe! Als Hundebesitzer weiß ich, dass dies leichter gesagt als getan ist. Aber bedenken Sie, dass Schmerz für den Hund immer eine mehr oder weniger große Stresssituation ist und ihn leicht in Panik geraten läßt.
Daher bedenken Sie bitte immer bei Erste-Hilfe-Leistung sowohl beim eigenen als auch beim  fremden Tier, das unter Schmerz dann auch der bravste Hund seine Hemmungen verlieren und zubeißen kann.
Es empfiehlt sich daher immer, eine kleine Notfall-Ausrüstung zu Hause griffbereit zu haben, bestehend aus:
  • Zeckenzange
  • Pinzette
  • Pfotenschutz
  • Verbandsmaterial in Form von Mullkompressen
  • Mullbinden
  • elastische Binden
  • flüssiges Desinfektionsmittel
  • Wärmflasche
  • Fieberthermometer
  • Kamillentee
  • Pulver zum Herstellen von Elektrolytgetränken (Kreislaufstabilisierung)
  • Kohletabletten
  • Rescue-Tropfen und Rescue-Creme
  • Schere mit abgerundeteten Ecken

verschluckte Fremdkörper
  • bei kleineren Teilen (zerbissene Plastikteile, kleiner Steine etc.) Sauerkraut geben, das vorher mit etwas Suppenbrühe übergossen wird (damit es besser schmeckt).Das Sauerkraut wickelt sich um den Fremdkörper, er wird dadurch ungefährlich durch den Darm transportiert und ausgeschieden.
  • größere verschluckte Teile können zum Darmverschluss führen, daher muß ein Tierarzt aufgesucht werden
  • in die Luftröhre geratene kleinere Fremdkörper kann man eventuell durch Hochheben der Tiere (natürlich nur bei kleinen Rassen ratsam!!) und Klopfen auf den Rücken aus der Luftröhre entfernen.


Verletzungen der Luftröhre

passiert beim Stückchenspielen; das Tier hustet, würgt, bekommt schlecht Luft. Die Schleimhäute werden bläulich; 
unbedingt den Tierarzt aufsuchen.
 
Akuter Durchfall
Unter akutem Durchfall versteht man sehr dünnen Kot, eventuell mit Blut und/oder Schleim durchsetzt. Manchmal muss sich das Tier zusätzlich erbrechen. Geben Sie Ihrem Hund nichts zu fressen und halten Sie ihn warm. Bieten Sie ihm Trinkwasser mit etwas Traubenzucker versetzt an. Macht der Hund einen schwachen, lethargischen oder in sich zurückgezogenen Eindruck, bringen Sie ihn umgehend zum Tierarzt. Bei plötzlichem Durchfall des Hundes ist ebenfalls als erste Maßnahme der sofortige Futterentzug durchzuführen. Man kann dem Tier verdünnten schwarzen Tee anbieten. Durch den Nahrungsentzug kann sich die geschädigte Darmschleimhaut wieder regenerieren. Nach 24-stündigem Fasten erhält der Hund eine Diät, bestehend aus Kartoffelbrei ohne Milch und Fett, oder aus gekochtem Hühnchen und Reis. Dies gilt aber nur, wenn sich der Durchfall in dieser Zeit wieder gebessert
hat. Bleibt er bestehen, wird immer Wasser ähnlicher oder weist sogar Blut beimengungen auf, so sollte der Hund umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Länger dauernder Durchfall führt beim Tier wie beim Menschen zu schweren Elektrolytverlusten, die im schlimmsten Fall durch intravenöse Infosionen wieder ausgeglichen werden müssen. Besonders anfällig sind junge Hunde.
Denken Sie auch daran, wenn Sie den Hund zum Tierarzt bringen, den Impfpass mitzunehmen. Unter anderem äußert sich die sog. "Katzenseuche" des Hundes in schwerem blutigen Durchfall. Aus dem Impfpass kann der Tierarzt erkennen, ob der Hund einen ausreichenden Impfschutz hat.
 
Bissverletzungen
Bissverletzungen sollten innerhalb von 4 bis 6 Stunden durch einen Tierarzt versorgt werden. Obwohl diese kleinen, kaum erkennbare Wunden, verursacht durch die Zähne des angreifenden Hundes oft völlig "harmlos" aussehen, fallen Bissverletzugen unter "Gefährliche Verletzungen". Was nämlich nicht zu sehen ist, ist, dass durch den Biß die äußere Haut oft großflächig von der Unterhaut abgehoben wird und eine entsprechend große Wundhöhle entsteht. Hier kommt es in der Regel durch die eingedrungenen Bakterien zu mehr oder weniger massiven Infektionen - oft verbunden mit Fieber. Untersuchen Sie daher nach Rauferein unbedingt die Haut nach Einbißstellen, schneiden Sie gegebenenfalls dazu die Haare vorsichtig weg, desinfizieren 
Sie das Wundgebiet und bringen Sie den Hund möglichst schnell zu Ihrem Tierarzt.

Erbrechen
Sollte sich der Hund gelegentlich erbrechen, ist das nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis. Bedenklich ist es dagegen, wenn das Tier sich innerhalb kurzer Zeit mehrmals erbricht und auch ansonsten einen kranken Eindruck macht. Ist die Ursache nicht feststellbar, sollte wie bei jeder Form des erbrechens auf jeden Fall sofort das Futter entzogen werden, aber stellen Sie ihm frisches Wasser zur Verfügung. Erbrechen kann auch ein Anzeichen für eine beginnende Infektion oder für eine Vergiftung sein. 
Daher bei wiederholtem Erbrechen trotz Futterentzug das Tier in eine warme Decke wickeln und zum Tierarzt bringen. Wenn Ihr Hund sich über längere Zeit erbricht, prägen Sie sich gut ein, wie er dies tut und wie das Erbrochene aussieht. So können Sie Ihrem Tierarzt über beides genaue Angaben machen. Am besten nehmen Sie eine kleine Menge des Erbrochenen in einem Glas mit, damit der Tierarzt eine entsprechende Analyse durchführen kann.
 
Unterkühlung und Erfrierung
Ein gesunder Organismus gleicht im allgemeinen starken Wärmeentzug durch Steigerung seines Stoffwechsels aus. Unter Unterkühlung versteht man das Auskühlen des gesamten Körpers durch niedrige Außentemperaturen, nasse Körperoberfläche, Kreislaufversagen (Schock, Bewusstlosigkeit) und durch Aufnahme von kalten Wasser (unter 5°C). Der Körper ist nicht mehr in der Lage, die Körpertemperatur selbst zu regulieren. Bei niedrigen Außentemperaturen pumpt der Organismus weniger Blut in die oberflächlichen Gefäße, um ein Abkühlen des Blutes zu verhindern. Das Gewebe wird dadurch weniger stark durchblutet und es kommt zu einem lokalen Sauerstoffmangel. Es sind besonders Nase, Ohren, Extremitäten, männliche Geschlechtsorgane, Schwanzspitze und Schleimhäute des Magen- Darmtaktes betroffen. Die Körperfunktionen verlangsamen sich, es tritt ein allgemeiner Sauerstoffmangel im Organismus ein, was in seltenen Fällen zum Tod des Tieres führen kann.
 
Erste Hilfe - Maßnahmen
  • bringen Sie das Tier an eine warmen Ort
  • wickeln Sie das Tier in eine Decke
  • legen Sie eine Wärmflasche mit unter die Decke (nicht direkt auf das Tier - Verbrennungsgefahr)
  • messen sie die Temperatur Recktal
  • überprüfen Sie, ob das Tier frei atmen kann
  • bieten Sie dem Tier angewärmtes Wasser an (bewusstlosen Tieren KEINE Flüssigkeit einflößen)


Suchen Sie den Tierarzt auf.
Erwärmen Sie ein stark unterkühltes Tier nicht zu schnell bzw. setzten Sie es nicht zu starker Hitze aus (Heizkissen) da sonst durch plötzliches Erwärmen der oberflächlichen Blutgefäße die Durchblutung lebenswichtiger innerer Organe beeinträchtigt wird: Lebensgefahr. 
Erfrierung
Unter Erfrierung versteht man eine Schädigung des Gewebes durch Kälte. Erfrierungen werden gefördert durch Einwirken von Feuchtigkeit (Nasenerfrierung) und Wind. Besonders gefährdet sind Nase, Ohren, Extremitäten, männliche Geschlechtsorgane, Schwanzspitze. Die betroffenen Hautbezirke fühlen sich kalt an, sind blass und unempfindlich. Abhängig vom Grad der Erfrierung kehrt das Gefühl nach Erwärmen zurück und die Haut verfärbt sich rötlich.
Einteilung der Erfrierungen
Die Veränderungen sind denen, die bei Verbrennungen beobachtet werden sehr ähnlich.
Erfrierung ersten Grades
* nach Wiedererwärmung kommt es zu Rötungen, Anschwellungen, Juckreizen und leichten Schmerzen an den Hautareale
Erfrierung zweiten Grades
* Sofort oder nach einigen Stunden kommt es zur Blasenbildung, die aber meist ohne Narbenbildung abheilen.
Erfrierung dritten Grades
* Es kommt zum Absterben der Haut, es bilden sich blaurote Blasen aus, die Haut löst sich mehr oder weniger ab.
Erste Hilfe - Maßnahmen
  • bringen Sie das Tier an eine warmen Ort
  • wickeln Sie das Tier in eine Decke
  • legen Sie eine Wärmflasche mit unter die Decke (nicht direkt auf das Tier - Verbrennungsgefahr)
  • erwärmen sie betroffene Körperstellen langsam mit warmen Wasser (nicht mehr als 40°C)
  • trockenen Sie die Wunde ab, verhindern sie aber ein Reiben und auch Lecken des Tieres
  • massieren sie die Wunde NICHT und reiben Sie sie auch NICHT mit Schnee ab
  • evtl. Tierarztbesuch


Insektenstiche

Insektenstiche erkennt man oft an dem plötzlich auftretenden Schmerz sowie den nachfolgenden Schwellungen und Verfärbungen der Haut. Folgendes können Sie tun:
  • Stachel herausziehen
  • Eisbeutel oder nasses kaltes Tuch auflegen, damit die Schwellung nicht zu massiv wird
  • eventuell eine Ampulle Kalzium eingeben (in der Apotheke erhältlich)
  • bei verschluckten Insekten, die in der Kehle stecken, eine Ampulle Kalzium eingeben und sofort den Tierarzt aufsuchen


Wird der Hund in den Hals gestochen, kann dies zu Atembeschwerden führen. Legen Sie dem Hund Eisbeutel, umwickelt mit einem Handtuch, auf den Kehlgang. Das Tier sollte sich dann möglichst wenig bewegen und im Kühlen bleiben. Sie sollten mit Ihrem Hund einen Tierarzt aufsuchen, wenn die Schwellungen länger als eine Stunde anhalten bzw. wenn sich der Stich im Gesichts- oder Nackenbereich Ihres Hundes befindet. Manche Hunde reagieren allergisch auf Insektenstiche, dann müssen Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Sorgen Sie wenn möglich dafür, dass die Zunge des Tieres nicht nach hinten rutscht und die Luftwege frei bleiben.

Krampfanfälle
Wenn sich Ihr Hund plötzlich in unkontrollierten Bewegungen windet, hat er einen Krampfanfall. Die Symptome können ebenso wie die auslösende Ursache (Epilepsie, Herzversagen, Tumore etc.) recht unterschiedlich sein:
  • Zucken der Muskeln bis zur Lähmung
  • Speicheln
  • gekrümmte Körperhaltung
  • spontaner Urin- und Kotabsatz
  • evtl. Bewusstlosigkeit.


Als erstes sollte für absolute Ruhe im Raum gesorgt werden. Nehmen Sie dem Hund zuerst sein Halsband ab, und stellen Sie sicher, dass er sich nicht an irgendwelchen Gegenständen verletzt (z.B. Kamin, Treppen, wackelige Tische). Helfen Sie ihm beim Atmen, indem Sie den Kopf fest und den Nacken gestreckt halten. Stecken Sie nicht Ihre Finger in das Maul des Hundes. Halten Sie die Symptome vor, während und nach dem Anfall schriftlich fest, und informieren Sie sobald wie möglich den Tierarzt. Bei bewusstlosen Hunden ist zu beachten, das die Luftwege frei bleiben. Der Kopf sollte nach unten gebeugt sein, damit Erbrochenes nicht in die Luftröhre gelangt. Auch muss man darauf achten, das die Zunge nicht nach hinten rutscht und ebenfalls die Atmung erschwert. Zum Transport wird der Hund vorsichtig auf eine Decke gelegt und umgehend zum Tierarzt gebracht.

Magendrehung
Die Magendrehung ist eine Lebensbedrohliche Krankheit, die in wenigen Stunden zum Tode des Hundes führen kann. Der Hund muß sofort zum Tierarzt gebracht werden. Magendrehungen entstehen meist einige Stunden nach dem Füttern. Durch unglückliche Bewegungen kann sich der Magen drehen. Hierbei werden Mageneingang und -Ausgang abgeschnürt, wobei es durch im Magen vorgehende Verdauungprozesse (Gärung) zu einer Aufgasung des Magens kommt. Durch die Drehung werden auch die Blutgefäße, die den Magen, die Milz, sowie Teile des Dünndarmes versorgen, abgeschnürt, was zu einer dramatischen Verschlechterung der Kreislaufsituation führt. Vorwiegend sind große Hunderassen betroffen. (z. B. Deutscher Schäferund, Dogge, Berner )

Symptome:
 
  • ca. 1/2 - 1 Std. nach der Futteraufnahme versucht der Hund zu erbrechen. Er würgt, es kommt aber kaum etwas. 
  • Der Allgemeinzustand verschlechtert sich von Minute zu Minute!! 
  • Das Tier sieht aus, als hätte es einen Luftballon verschluckt.
  • starke Unruhe hat starke Schmerzen
  • starker Speichelfluss
  • der Hund versucht erfolglos zu erbrechen, würgt
  • plötzliches Aufblähen des Magens, hinter dem linken Rippenbogen
  • Der Bauchumfang nimmt ständig zu (klopft man auf die Bauchwand, hört es sich an wie eine Trommel)
  • Atemnot
  • der Hund wirkt sehr abgeschlagen und bewegt sich nicht mehr
  • Kreislaufversagen

eine absolut lebensbedrohende Situation - man muß sofort den Tierarzt aufsuchen, der dann das Gas mit einer Nadel aus dem Magen entfernt und operiert bzw. in eine Klinik überweist.
Vorbeugen einer Magendrehung
Den Hund 3- 4 mal täglich füttern. Anfällige Rassen sollten Sie nur eingeweichtes Trockenfutter oder Feuchtfutter füttern. Nach dem Fressen Aufregung und große Anstrengungen vermeiden (lange Spaziergängen) Magenüberladung Bei der Magenüberladung kommt es durch Verdauungprozesse im Magen zu einer Aufgasung des Magens. Gebildete Gase werden über Darm und Speiseröhre nur
unzureichend abgeleitet. Der Hund kann zwar durch Erbrechen des Mageninhaltes seine Situation verbessern, sollte aber bei geringsten Anzeichen einer Umfangsvermehrung des Bauches einem Tierarzt vorgestellt werden, da eine Magendrehung nicht 
ausgeschlossen werden kann.
 
Verbrennungen
Verletzungen durch Verbrennungen entstehen durch direkten Kontakt von Körperoberflächen mit Feuer, heißen Gegenständen (heiße Metalle, Herdplatten, frisch Asphaltirrte Straße), Flüssigkeiten (Wasser, Öl aus dem Kochtopf), Gasen (heißer Dampf) oder Elektro unfälle. Anzeichen Um den Schweregrad einer Verbrennung festzustellen muß man folgende Faktoren in Betracht ziehen:
Wie ist die Verbrennung entstanden und Dauer des Kontaktdes?
Flüssigkeiten und Feuer verursachen die schlimmsten Verbrennungen:
  • kochendes Öl ist heißer als kochendes Wasser
  • Heiße Gase (Wasserdampf) gefährden hauptsächlich die Augen und die Atemwege
  • Heiße Gegenstände (Metalle) verursachen zwar schwere aber meist nur lokale Verbrennungen 
  • Je länger das Tier den heißen Gegenständen ausgesetzt ist, um so schwerer und tiefer sind Gewebestrukturen beschädigt. So muß z.B. eine Temperatur von 44°C 6 Stunden auf die Haut einwirken, um die gleiche Schädigung hervorzurufen wie Temperaturen von 51°C über 3 min.


Größe und Sitz der Verbrennung
* Verbrennungen am Kopf können schwerwiegende Folgen haben, besonders wenn Auge, Maul und Nase mitbetroffen sind.
* Besonders gefährlich sind Verbrennungen bei Jungtieren und älteren Tieren.
Schwere der Verbrennung
Es werden je nach Größe und Tiefe der Wunde Verbrennungen in drei Grade unterteilt:
Verbrennung ersten Grades
Entsteht durch lokale erhitzung der Haut, bei Temperaturen von 45-50°C. Diese Art der Verbrennung ist relativ ungefährlich, wenn nicht mehr als 5% der Körperoberfläche betroffen sind. Die Haut verfärbt sich rötlich, schwillt an und das Tier verspürt Schmerzen. Sie heilt meist in wenigen Tagen von selbst ab.
Verbrennung zweiten Grades
Entsteht bei höheren Temperaturen oder wenn das Tier über einen längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Es bilden sich Brandblasen auf den oberen Hautschichten aus, die mit Blutserum gefüllt sind. Die Heilung dauert länger, da erst neue Hautschichten gebildet werden müssen.
Verbrennung dritten Grades
Entsteht durch intensive Hitzeeinwirkung, bei der eine schmerzlose Totalzerstörung der Haut die Folge ist. Betroffene Gewebestrukturen sterben ab und es kommt zur Ausbildung Sogenannten Brandschorfs. Die Heilung verläuft sehr langsam und geht mit einer deutlichen Narbenbildung einher. Folgen einer Verbrennung können sein:
  • Kreislaufkollaps durch Verlust von Flüssigkeit (Blutserum)
  • Intoxikation/ Autointoxikation (Selbstvergiftung des Körpers durch zerstörte Hautfragmente/ Eiweiße)
  • Bakterielle Infektionen aufgrund der Zerstörung der Hautschutzfunktion (Lungenentzündung, bei Rauchgasvergiftungen)
  • Narbenbildung


Erste Hilfe - Maßnahmen
Lokale Verbrennungen
  • betroffene Körperstelle sofort unter fließend kalten Wasser einige Minuten (10- 15min) kühlen
  • nicht auf der Wunde reiben
  • legen Sie einen Eisbeutel oder Kühlakku auf die Wunde (kein direkter Hautkontakt - Erfrierungsgefahr)
  • tupfen Sie die Verletzung mit einem sterilen Tupfer oder sauberen Stoff (keine Watte) trocken
  • verhindern Sie ein Lecken des Tieres an der Wunde Abhängig vom Schweregrad und Ausmaß (spätestens ab zweiten Grad) sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Verwenden sie KEINE Salben, Öle oder Butter und stechen sie die Brandblasen NICHT auf!
Rauchvergiftung
Bei Brandunfällen kommt es meist zu starken Verbrennungen der Haut und tieferliegenden Gewebe. Andererseits haben Rauch Vergiftunggen   schwerwiegende Folgen, da nicht nur die Schleimhäute der Atemwege betroffen sind, sondern sich kleinste Rußpartikel in der Lunge und den Luftwegen absetzen. Es kommt zu einer Kohlenmonoxid Vergiftung, der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt: Erstickunggefahr
Bringen Sie das Tier sofort an frische Luft und suchen sie unverzüglich einen Tierarzt auf.
 
Vergiftunggen
Symptome:
  • massenhaftes Erbrechen und Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • Krämpfe
  • unkoordinierte Bewegungen
  • Stolpern
  • Zittern
  • verdrehte Augen

Sofort einen Tierarzt aufsuchen und falls möglich das Gift bzw. verdächtiges Futter mitnehmen. Wenn Sie oder ein anderes Mitglied Ihrer Familie Zeuge werden, wie Ihr Hund eine Ihnen bekannte, giftige Substanz frisst, rufen Sie umgehend den Tierarzt an. Fragen Sie, wie Sie weiter vorgehen sollen. Suchen Sie dann unverzüglich die Tierarztpraxis auf, und nehmen Sie, falls möglich, den Rest der Substanz bzw. Verpackung mit.
Giftige Substanzen im Haushalt
Dinge, die für Sie harmlose Alltags- und Gebrauchsgegenstände sind, können für Ihren Hund tödlich sein. Stellen Sie sicher, das sie sich außerhalb seiner Reichweite befinden.
  • Chemikalien, die in Haushalt und Garten verwendet werden, z. B. Dünger, Pflanzenschutzmittel (Schneckenkorn), Reinigungsmittel
  • Pflanzen Viele davon sind lebend oder in getrockneter Form giftig. Holen Sie sich in einer Gärtnerei Informationen zu den Pflanzen, die Sie kaufen wollen. Im Zweifelsfall sollten die Pflanzen außerhalb der Reichweite Ihres Hundes aufgestellt werden.
  • Schokolade. Bereits 30 g einer ungesüßten Kochschokolade können für einen kleinen Hund tödlich sein. Milchschokolade ist nicht so giftig, aber wenn Hunde große Mengen davon fressen, können sie Verdauungprobleme bekommen.
  • Frostschutzmittel schmeckt süß, so das Hunde es gern vom Garagenboden oder von der Auffahrt lecken. Doch bereits ein Teelöffel davon kann zu irreversiblen Nierenschäden und bei einem kleinen Hund zum Tod führen. Wischen Sie verschüttete Frostschutzmittel sofort gründlich auf.
  • Aufputschmittel können bei Hunden zu Krämpfen führen. Ibuprofen, ein Schmerzmittel für Menschen, verursacht bei Hunden Nierenschäden oder Magengeschwüre.

Verkehrsunfälle
Unfälle mit Hunden passieren leider immer häufiger. Im Stadtverkehr geht natürlich die größte Gefahr von den Autos aus. Möglicherweise sind Sie selbst Zeuge des Unfalls, vielleicht kommt Ihr Hund aber auch einfach mit einer Verletzung zu Ihnen zurück. Lagern Sie das Tier zunächst ruhig außerhalb aus der Gefahrenzone, damit es nicht noch weitere Verletzungen erleidet. Beruhigen Sie Ihren Hund und halten Sie ihn fest, falls dies notwendig ist, um weitere Verletzungen zu vermeiden. An erster Stelle steht die Behandlung eines Schock. Unter Schock versteht man Lebensbedrohliche Kreislaufstörungen, die z. B. durch großen Blutverlust oder extreme psychische Belastungen (Schmerz) entstehen.
 
Kennzeichen des Schock sind:
  • Taumeln
  • Zusammenbrechen
  • Zittern
  • kalte Pfoten und Schwanzspitze
  • weiße Schleimhäute
  • schnelle, flache Atmung und rasender Herzschlag

Folgende Maßnahmen müssen Sie ergreifen:
  • Legen Sie den Hund auf die Seite
  • Strecken Sie seinen Kopf und ziehen Sie die Zunge aus dem Fang
  • Lagern Sie den hinteren Körperteil möglichst hoch
  • Halten Sie den Hund warm (Decke)
  • Drücken Sie alle blutenden Wunden mit einer sauberen Binde oder einem Tuch ab
  • Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt zu Hilfe


Größere Blutungen mit einem Notverband versorgen. Bei Verdacht auf innere Verletzungen, Brüche oder Verletzungen der Wirbelsäule empfiehlt es sich, zum Transport dem Tier eine Decke unterzulegen, es vorsichtig aufzunehmen und zu lagern. Gerade in solchen Extremsituationen wieder daran denken, das es leicht zu Abwehrbewegungen der Tiere durch Beißen oder Kratzen kommen kann. Bei bewusstlosen Hunden ist zu beachten, das die Luftwege frei bleiben. Der Kopf sollte nach unten gebeugt sein, damit Erbrochenes nicht in die Luftröhre gelangt. Auch muß man darauf achten, das die Zunge nicht nach hinten rutscht und ebenfalls die Atmung erschwert. Zum Transport wird der Hund vorsichtig auf eine Decke gelegt und umgehend zum Tierarzt gebracht.

Sonntag, 29. Mai 2011

Training in der alten Winzergenossenschaft

Hallo Leute,

heute sind wir in einer alten Winzergenossenschaft gewesen.
Das Augenmerk lag heute auf Anzeigen (Bellen) in dunklen Räumen (Weinfässer), man was hat das geschallt, beim ersten mal hab ich mich vor mir selbst erschreckt. Danach ging es dann besser und ich wurde sicherer, als wir durch waren  haben wir noch eine Fun Anzeige auf der Wiese gemacht.
Als dann die anderen alle durchgearbeitet waren, haben wir etwas ganz neues gemacht.
Wir sind über 3 Stockwerke hoch gehoben worden, die Übung war wichtig für den Realeinsatz, da man nicht immer und überall Leitern oder Bretter zur Verfügung hat.

Nach kurzer Pause musste ich wieder ran, diesmal  2 Personen suchen, die erste saß in einem Kelterbehälter, der war schon etwas schwerer da ich dort nicht hinein gekommen bin. Die 2te Person lag unten im Weinkeller wo alles Finster gewesen ist, da war so genannte 0 Sicht, aber meine Nase hat gut Funktioniert und alle waren sehr zufrieden mit mir.

Bis dem nächst euer Atilla

Freitag, 27. Mai 2011

Neue Kamera und wir müssen hinhalten

So das Training gestaltet sich gut und macht Spaß zur Abwechslung müssen wir als Modell herhalten.




Sonntag, 8. Mai 2011

Prüfung in Würzburg

Am Wochenende waren wir bei Würzburg zur Rettungshundeprüfung, es lief für die Prüflinge ganz gut.
3x Fläche 1x Trümmer wurden gemeistert, meine Prüfung findet im Herbst statt.
Wenn es passt Fläche und Trümmer zusammen.
Was wir sahen und beobachteten kann man schaffen, ich muss aber noch etwas besonnener werden.
Unterordnung und Geräte funktionieren fast Optimal, aber  auch das muss noch etwas ruhiger werden.

Samstag, 23. April 2011

Samstag, 9. April 2011

News

Soderle, 10 Tage sind  vorbei, die Fäden sind gezogen, Scooby geht es gut und er springt wieder umher.
Die Wunde ist wunderbar verheilt und das Implantat macht keine Schwierigkeiten. Danke für die gute Arbeit und reibungslose OP an Dr.Gaida von der Tierklinik in Wiesloch sowie für die bisherige Nachbehandlung von Fr. Dr. Hagen, meiner Haustierärztin.

Dienstag, 29. März 2011

News

Am gestrigen Montag sind wir in der Tierklinik gewesen, nach reichlichem überlegen haben wir uns entschieden Scooby die Chance zu geben, damit er noch einige Zeit bei uns bleiben kann.
Um 15 Uhr waren wir in der Tierklinik gegen 16 Uhr war alles geklärt, es folgten 2Std OP und 1,5Std Aufwachzeit. Er bekam eine TPLO, wir hoffen nun das alles gut verheilt und wir nicht wieder so ein Desaster wie beim letzten mal erleben werden.
Heute Morgen war er noch etwas benommen, aber der Wille  zum zum laufen ist da :-)
In 3 Tagen kommt der Verband ab, dann werden wir mit der Physio beginnen.

Mittwoch, 9. März 2011

Das Pech verfolgt Scooby

Heute waren wir beim Doc und wollten den Muskel am Hinterlauf von Scooby aufbauen, da er nicht mehr so spielen wollte mit mir. Herrchen hatte schon einen kleinen Verdacht. Frau Dr.Hagen bestätigte leider den Verdacht. Bei Scoobys rechtem Hinterlauf ist das Kreuzband durch. In den nächsten 2 Tagen werden wir von Frau Dr. Hagen Nachricht bekommen, Sie hat einen guten Chirurgen an der Hand, der sich auf Kreuzbänder spezialisiert hat.
Es muss abgeklärt werden, ob eine TPLO sinnvoll ist.
Wir halten unsere Leser auf dem Laufenden.

Tierklinik-Sandpfad

Mittwoch, 2. Februar 2011

Erfolgreich waren die Geschwister und die Verwandtschaft

Gratulation an Aruna Spirit of the Fellowship,
sie hat mit 14 Monaten am Sonntag den 24.10.2010 in Balingen die JPR bestanden!!!     

Gratulation an Sabine und Ares Spirit of the Fellowship zum Sieg !!!!!!!!!!
Beim Schn.- Workingtest in Achselschwang am Ammersee am 06.11.2010 mit 57 Punkten von erreichbaren 60 Punkten.

Die verwandten aus der Schweiz sind auch schon sehr Aktiv und erfolgreich.

http://www.haredale.ch/

 

Dienstag, 1. Februar 2011

News

Wenn alles glatt geht, werden wir im Mai die Flächenprüfung ablegen.
Nun gibt es erst mal ein Crash Kurs in Sachen Unterordnung und Systemlaufen da bin ich noch etwas eigenwillig.

Sonntag, 16. Januar 2011

Prüfung bestanden!!

Heute haben wir die Eignungsprüfung für Rettungshunde bestanden. Geprüft wurde nach GemPPO DIN 13050, die Prüfung selbst begann für uns um 7:30 Uhr. Am Vortag richtete mein Herrchen schon das Auto, damit wir am Sonntagmorgen nicht soviel Stress haben. Gegen 9:15 Uhr waren wir dann auf dem Prüfungsgelände, wo es gleich ernst wurde. Das ganze ging bis 14:00 Uhr, anschließend gab es für die 11 Hundeführer ein leckeres Essen. Nach dem sich alle gestärkt hatten, gab es noch eine kurze Abschlussrede und dazu die Verteilung der Urkunden.

Alles in allem ein sehr schöner Tag, neben einem neuen Gelände habe ich auch noch viele neue Hundefreunde kennengelernt, so wie es sein soll.

Freitag, 14. Januar 2011